Idee

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Welchen Traumberuf hat ein kenianischer Junge? Wie kommt eine äthiopische Grundschülerin jeden Tag zu ihrer Klasse? Wie fühlt sich Schnee an? Und was ziehen die Kinder in Deutschland eigentlich an, wenn es schneit?

Aus der eigenen Lebenserfahrung können Kinder aus unterschiedlichen Kontinenten solche Fragen wohl kaum beantworten. Aber sie können fragen – und zwar die Kinder, die die Antworten aus ihrem Alltag kennen – weit weg auf einem ganz anderen Kontinent.

Genau hier setzt unser Projekt an: Wir bringen Fragen und Antworten von Grundschulkindern aus Deutschland und Afrika auf Augenhöhe zusammen. Nicht über die klassische Brieffreundschaft oder mit Erzählungen, sondern viel greifbarer per Videobotschaft. Die Kinder können sich gegenseitig auf Videoaufnahmen sehen. Dazu stellen zunächst deutsche Grundschüler ihre Fragen. Ein Team von Filmemachern fährt anschließend mit den Aufnahmen im Gepäck nach Afrika, um dort die Antworten zu filmen. Anschließend geht es mit den Fragen der afrikanischen Kinder zurück nach Deutschland, wo die deutschen Kinder wiederum ihre Antworten geben.Africa-House_7357

Durch die Wechselseitigkeit der Fragen und Antworten wächst das Verständnis für die Lebenswirklichkeit im jeweils anderen Land anhand von kindergerechten Quellen aus erster Hand. Dies bereichert den interkulturellen Horizont sowohl der Kinder in Deutschland als auch in Afrika.

Hier geht’s zur Reiseroute. Als Projektstationen stehen aktuell „Die Kleine Pyramide“ (Luxor, Ägypten), sowie die SOS Kinderdörfer in Addis Abeba (Äthiopien), Meru (Kenia) und Arusha (Tansania) fest – siehe auch Sponsoren & Unterstützer.

Zunächst werden die Fragen der Kinder in Deutschland in kurzen Video-Clips aufgezeichnet und entsprechend übersetzt (i.d.R. mündlich vor Ort). Anschließend werden in den afrikanischen Ländern die Antworten der dortigen Kinder festgehalten. Das Material kann Afrika-Road_6425auch in verschiedenen Fernsehformaten genutzt werden: z.B. Jugendfunk, Kindersendungen etc. Hörfunkbeiträge können natürlich auch produziert werden. Der Anlass zur Berichterstattung lässt sich nicht nur über die Aktualität des Ereignisses herstellen sondern auch über die Themen Kinder, Bildung, interkulturelle Kommunikation, Partnerschaft und Freundschaft herstellen. Darüber hinaus können die HD-Clips natürlich auch auf Webseiten der Projektbeteiligten verwendet werden. Auch auf tapetour.de wird stetig über die Reise berichtet. Dabei steht nicht nur das Kinderprojekt im Vordergrund, sondern gleichsam die täglichen Begegnungen und Eindrücke der Reisenden während ihrer Tour.

Der Name TapeTourAfrica spiegelt die beiden Ideen, die hinter dem Gesamtprojekt stehen wieder: Dabei steht “Tape” (engl. Videoband) für die Videobotschaften der Kinder. “TourAfrica” hingegen weist auf den Reise- und Ralleygedanken im Projekt hin.

Women Afrika

There are 4 comments left Go To Comment

  1. Pingback: Grobe Routenplanung | TapeTour Afrika /

  2. Wil Tondok /

    Hallo Ihr schnellen TapeTourer,
    mit viel Neid begleite ich Euch auf dem tollen Trip. Aber auch mit Freude und Anerkennung, wie Ihr alle Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt habt!!
    Weiterhin allerbestes Fortkommen und heile Ankunft in Capetown – passt auf, dass Ihr rechtzeitig bremst und nicht im kalten Kap der Guten Hoffnung landet…
    Wil Tondok

  3. Maximilian Reisbeck /

    Hallo Ihr Weltenbummler,

    informiert von Kirsten Reutter bin ich an Euren Aktionen interessiert und würde gerne weiter informiert werden.

    Besten Dank für Eure Bemühungen

    Maximilian Reisbeck

  4. Tobi /

    Wow echt genial hat die Heimfahrt des zweiten Autos geklappt? Auf der Karte ist ein Dreieck zu sehen d.h. der Wagen ist wieder zurück in Afrika? Habt ihr das Angolavisum nicht bekokmen?
    Mensch da kommen Erinnerungen hoch *lach*
    Grüssle, Tobi

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