„We are Interpol“ & willkommen in Simbabwe

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Wie gesagt: das anschließende Einreiseprozedere nach Zimbabwe war nicht so herzlich, dafür aber langwieriger. Unterhaltsam waren aber die lustigen Händler, die uns Telefonkarten verkaufen wollten. Unser SIM-Experte Thomas, ein äußerst geschickter Verhandlungsführer im Telekommunikationsbereich, schlug dann auch zu und sorgte für sorgenfreies Kommunizieren im Land. Eine lachende, witzelnde Truppe hatte sich um ihn gebildet. Die Kaufangebote „10 SIMkarten für einen Micra“ schlug Thomas aber schweren Herzens aus ;-).

IMG_2888-Welcome-Zimbabwe-Interpol-1Wir anderen wühlten uns derweil durch die zähen Grenzformalitäten. Formulare, Stempel, Schalter links, Schalter rechts, Zoll, Zulassung, Immigration. Auch benötigt man wohl zusätzliche Reflektoren, will man mit dem Auto durch Simbabwe fahren (Fotos unten) – so kleine, quadratische rote Aufkleberchen, von der Rolle abgeschnitten und fachmännisch angebracht.

Am lustigsten war dann nach Abschluß allem Papierkrams noch das „Interpol-Tent„, das sich wenige Meter vorm letzten Schlagbaum befand. Von Gilbert aus Tete waren wir bereits vorgewarnt: „Ein paar kleine Dollars und die lassen Dich durch“. Unsere Strategie sah aber anders aus. Zuerst ignorierten wir das Zelt und fuhren direkt vor bis zum Schlagbaum – prompt folgte die Retour vom Grenzpolizisten, der auf das besagte Zelt deutete.

IMG_2895-Interpoltent-Emel-Andi-1Wir fuhren also mit den Micras vor, völlig ‚unwissend‘. „Where you from? – where to go“, oder so ähnlich waren die beiden einzigen sinnvollen Sätze, die die zwei Damen und der eine Herr von sich gaben. Danach folgte nur noch x-mal der Satz „We are Interpol, we are Interpol, we are Interpol, we are Interpol, you know, we are Interpol„. (Vermutlich ist das der Hinweis den jeder Ausländer hier kapiert, denn wer Berichte vom Interpol-Tent kennt, weiss dass man hier zahlt um weiter zukommen.) Wir ‚verstanden‘ aber nicht, stellten uns stattdessen unsererseits vor und schickten dann Andi vor zum Geschichten erzählen und zum Zwecke des Belaberns. Es funktionierte. Interpol gab nach nur ein paar Minuten auf und schickte uns mit den besten Wünschen weiter gen Schlagbaum und hinein nach Zimbabwe.

Nach ein paar Stunden waren wir durch – was dann aber im Anschluß, kurz nach der Grenze folgte, sollte uns noch Tage beschäftigen…

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