Karibu – Tansania!

now-entering-tansania_2337Es ist so eine Sache mit Grenübergängen. Hier  versucht jeder besser auszusehen als das Gegenüber. Man gibt sich besonders freundlich und versucht die andere Seite zu übertrumpfen. So kommt es wohl auch, dass bester, tollster Straßenbelag die Grenzstationen sowie die letzten Meter des eigenen Landes schmückt. Dann aber kommen immer wieder diese paar Meter dazwischen, die 50-100m Niemandsland für die sich anscheinend keiner zuständig fühlt.

 

Border-road-Ethiopia-Kenya-7346Bei der Grenze zwischen Äthiopien und Kenia fühlten sich diese 50 Meter an wie die Durchquerung des ostafrikanischen Grabenbruchs höchstpersönlich! Der eine Micra kam quasi nicht mit eigener Kraft nach Kenia rüber, der andere Micra erlitt -mit ordentlich Schwung- den bis dato krachendsten Schlag am Unterboden – die Radaufhängung hinten rechts, die unter diesen Umständen zu leiden hatte, blieb aber stabil.

Ähnliches Spiel folgte zwischen Kenia und Tansania. Hier hören die Straßen auf beiden Seiten einfach auf. Auf tansanischer Seite gibt es einen ‚Kreisverkehr‘ mit nur _einem_ Ausgang – in Richtung Tansania. Von Kenia kommend mussten wir in selbigen quer hineinfahren – über eine ordentliche Dreckrampe, die von Steigung und Beschaffenheit mit unseren Autos nur-so-grade schaffbar war.

Karibu – Willkommen! :-)

Willkommen heißt uns auf tansanischer Seite auch gleich Postfrau Ukende, die kurzerhand das Postoffice schließ und uns zu sich nach Hause einlädt (Artikel folgt).

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