Amboseli: Elefanten und Kilimandscharo?

Micra-Wasserbueffel-Emel-Andi-in-Kenia-8883Auf unserem Weg Richtung Tansania liegt der Amboseli Nationalpark praktisch direkt auf dem Weg. Wir entschließen uns für eine Übernachtung im Inneren des Parks. Die Eintrittspreise sind pfeffrig, die Übernachtungsoption dafür verhältnismäßig günstig. Das „Kilimandscharo Guesthouse“ ist ein großer Selbstversorger-Bungalow – wir haben ein großes Ess- & Wohnzimmer, eine stattliche Küche und sieben(!) Betten. Um elf Uhr Abends wurde hier der Strom abgestellt, wer bis dahin nicht duschte, duschte erfrischend kalt.

 

Am Abend wird geschlemmt. Für Centpreise hatten wir uns tagsüber mit Riesen-Avocados, Tomaten, Zwiebeln, Kartoffeln, Limetten, Eiern, Reis uvm. eingedeckt. Thomas zauberte eine köstliche Guacamole …

Am nächsten Morgen ging es bereits zu Sonnenaufgang los. Wir wollen ein paar Tiere und sehr gern auch den Kilimandscharo sehen. Angeblich hat man aus dieser Gegend den besten Blick auf Afrikas höchsten Berg.

Die Safari durch den Nationalpark bringt unsere Autos hier und da wieder in den Grenzbereich der Geländetauglichkeit. Erschwerend kommt hinzu, dass der Regen über Nacht viele Wege aufgeweicht oder überschwemmt hat. Am Ende klappt es aber doch erstaunlich gut. Das parkweite Geschwindigkeitslimit von 40 km/h erreichen wir sogar ab und an. Ansonsten haben wir Glück – bereits am Vorabend, außerhalb des Parks, kreuzten viele Giraffen unseren Weg. Heute morgen trafen wir einen sehr interessierten Wasserbüffel, der, wie alle anderen, solch komische Autos in seinem Park wohl noch nicht gesehen hatte (siehe Bild). Auch wohlgenährte Zebras und diverseste Anthilopenarten ließen sich Blicken. Aus der Ferne konnten wir auch eine kräftige Löwendame ausmachen. Auf dem Rückweg Richtung Frühstück saß noch ein großer Greifvogel mitten auf der Piste.

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Gegen Nachmittag besteigen wir den „Observation Hill“. Vom Dach des Nationalparks, der von Seen und Sümpfen durchzogen ist, entdecken wir Nilpferde und viele Elefantenfamilien. Etwa 7080 Dickhäuter zählen wir in der unter uns liegenden Steppe. Einer von ihnen zeigte sich später ebenfalls recht interessiert an uns. Den Kilimandscharo haben wir leider nur erahnen können – letzte Woche war er jeden Tag gut zu sehen, teilt uns Charles, ein im Park arbeitender Kenianer, mit – heute würden wir damit kein Glück haben. Er hat recht, es bleibt diesig.

Die kommende Nacht wird es uns in ein Massaidorf verschlagen – hier weiterlesen.

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