Als deutsche Gastarbeiter in Sharm el Sheik – Sinai

Nach passieren der aegyptischen Grenze, fahren wir auf den Sinai. Unsere Route fuehrt entlang des Roten Meeres, gen Sueden. Der erste Abschnitt dieser Strecke erscheint uns landschaftlich besonders spektakulaer.

Gegen 16 Uhr erreichen wir Dahab und finden dort auf Anhieb das Bishbishi. Allerdings hat Jimmy das durch unsere Verzögerung längst überfällige Paket mit den fehlenden Dachgepäckträgerteilen und den Kameraakkus noch nicht erhalten. Er verspricht uns, am Folgetag nochmal beim Postamt nachzusehen. Der Überlandbus würde das Paket dann innerhalb von 20 Stunden nach Luxor bringen – unserer uebernaechsten Station.

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Wir machen uns also auf den Weg um das Tageslicht zu nutzen und fahren noch bis nach Sharm El Sheikh, dem Südzipfel des Sinai.

Die Jugendherberge ist zunächst unauffindbar. Yaya, ein ehemaliger Barkeeper verschafft uns dann ein Zimmer, das eigentlich nur für Ägypter gedacht ist, die in Sharm el Sheikh arbeiten. Unseren Helfer Yaya hatten wir zuvor eigentlich nur nach dem Weg gefragt. Man habe schlechte Erfahrungen mit ausländischen Touristen gemacht und wolle daher nur noch an Ägypter vermieten. So checkt uns Yaya „als deutsche Gastarbeiter“ ein – als solche sollen wir uns auch outen, falls wir im Hotel gefragt würden.

Jugendherberge-Sharm-1879Es ist ein majestätisches Gebäude mit großer Einfahrt und fast noch größerer Lobby. Die Zimmer sind ok – das ganze Gebäude und besonders die Sanitäranlagen sind allerdings in bemitleidenswertem Zustand. Inzwischen ist uns das Youth Hostelling Interantion„-Zeichen aufgefallen, das mehrfach in der Lobby hängt. Das WAR also wohl mal die Jugendherberge, nachdem es ein davor wohl mal ein Hotel der Hilton-Klasse war. Immerhin ist die Nacht günstig. Wir zahlen jeder nur 5 Euro und betten unsere müden Häupter.

Sinai-1706Am nächsten Morgen geht es weiter auf der malerischen Küstenstraße zwischen Meer und Sinai-Gebirge. Mehrfach passieren wir Polizei-Checkpoints, die stets freundlich unsere Pässe kontrollieren. Man ist v.a. um unsere Sicherheit besorgt. Einmal fahren wir offiziell in einem „Konvoi“ aus einer Handvoll LKW und uns. Anschließend folgt uns noch zwei Kontrollabschnitte lang ein Polizeifahrzeug. Nach der Durchquerung des Tunnels unter dem Suez-Kanal und einem versehentlchen Abstecher in die Rush Hour der Innenstadt von Suez setzen wir unseren Weg entlang des Roten Meers fort in Richtung Hurghada.

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